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Das Hauptbett für das Ehepaar bildete das hervorragendste Möbel der Kemenate. Bereits damals wurden die Vorhänge und die Betthimmel Mode, und an letzteren befestigte man Hängelampen als Nachtlicht. Das Kopfende des Bettes wurde stets an die Wand gestellt, so dass man von beiden Seiten in das Bett steigen konnte. Dabei aber ließ man zwischen Bett und Wand an der einen Seite einen nicht zu breiten Raum (la ruelle) als Empfangsort für intime Freunde, der Anfang des späteren Boudoirs (ein kleines, elegantes Damenzimmer).
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Handelsübliches Bett mit der Besonderheit einer erhöhten Liegefläche (50 cm und höher). Ziel dieser höheren Liegefläche ist es, in der Sitzposition die Füße oberhalb des Fußbodens zu haben. Dann kann man aus dem Bett rutschen und es kommt zu einer gemischten Bewegung, die den üblichen Kraftaufwand des Körperanhebens beim Aufstehen erheblich reduziert. Dieser Vorteil beim Aufstehen wird aber häufig mit einem höheren Kraftaufwand beim Einstieg erkauft.
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Sich einfach mal zurückzuziehen, um auszuschlafen oder auszuspannen: Wer freut sich nicht auf sein Bett? Umso wichtiger, dass Sie sich für ein hochwertiges, gemütliches Modell entscheiden, in dem Sie viele Stunden liegen können. Auf Ihr Leben gerechnet verbringen Sie nicht weniger als ein Drittel Ihrer Zeit im Bett. Auf funktionales, komfortables Design hat Möbel Roller bei seiner Auswahl viel Wert gelegt – in unserem großen Sortiment werden Sie bestimmt fündig.
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Das Bett des Odysseus war nach der homerischen Überlieferung ein verziertes vierfüßiges Rahmenwerk, bespannt mit Riemen aus purpur schimmernder Stierhaut und bedeckt mit Fellen und Teppichen. Ein leinener Überzug und ein wolliger Mantel dienten als Decke. Die Griechen der Antike hatten hölzerne Bettstellen, oft mit reich verzierten Füßen und lehnenartiger Erhöhung am Kopfende. Auf Gurten ruhten die mit Wolle oder Pflanzenfasern gefüllte Matratze und ein rundes Kopfpolster, welche mit Leinentüchern, wollenen Decken, Fellen oder einem Lederüberzug bedeckt wurden.
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Die angeführten lateinischen Begriffe sind teilweise sehr uneindeutig und vielseitig. Ein Beispiel für die Varianz der Semantik sei lectus. Dieser wird oder wurde – etwaige Attribute nicht einbezogen – u. a. für die Beschreibung der Begriffe Bett, Lager, Ruhebett, Braut- bzw. Ehebett, Speisesofa und Leichenbett verwendet. Hier wurden nach Möglichkeit die jeweils gebräuchlichsten Bezeichnungen genannt, doch die Überschneidungen sind zahlreich und somit kommt es auf Nuancen an, welches Wort zu bevorzugen ist.
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Im Mittelalter kamen Himmelbetten in Mode. Das vierpfostige Bett mit Himmel (Baldachin) und Vorhängen diente tagsüber als Sitzgelegenheit, nachts wurden die Vorhänge zugezogen und es bildete sich ein Alkoven. Die Betten wurden von nun an immer größer und geräumiger, die Stoffe wurden feiner, die Materialien exquisiter und die Schnitzereien kunstvoller.
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Noch im frühen Mittelalter bedeckte man auch oft den Fußboden mit Teppichen, belegte diese mit Kissen, welche mit Federn (plumit) oder fester mit Wolle oder Haaren gestopft waren (matraz), und benutzte Pelze als Decken. Die Bettstellen waren ursprünglich den römischen sehr ähnlich und aus Bronze gefertigt. Man legte sich damals meist nackt ins Bett und hüllte sich in das große, über die Kissen gebreitete Leintuch (Leilachen, linde Wat, Linten).
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Bei den gewöhnlichen Betten benutzte man als Unterlage bis in das 12. Jahrhundert hinein nur Stroh. Unterbetten und Matratzen findet man erst viel später. Ein eigenes Bett benutzten damals nur ganz vornehme Leute; das Gefolge, die Ritter, mussten zu zweien oder dreien ein schmales Lager teilen.
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Ähnlich, wenn auch mit weniger Luxus ausgestattet, waren die Betten des wohlhabenden Bürgerstandes, der sich zunehmend am Adel orientierte. Allmählich veränderte sich aber die Form des Bettgestells; dasselbe nahm nach und nach die Gestalt eines Kastens an (Bettlade), in welchem dann die Bettstücke aufgetürmt wurden. Im 18. Jahrhundert kamen dann die schweren Federbetten, Plumeaus auf. Als das Bett schließlich in Massenproduktion ging, verschwanden die kunstvollen Verzierungen wieder. Die Betten bestanden nun aus einfachen Materialien wie Eisen oder Holz und wurden nach und nach für jedermann erschwinglich.
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Dies stellt die heute gebräuchlichste Form dar. Das Bettgestell besteht dabei meist aus Holz oder Metall. Auf ihm ruht ein Lattenrost, auf dem wiederum eine Matratze liegt. Beides zusammen soll ein für den Rücken zuträgliches Schlafen ermöglichen. Es gibt verschiedene Variationen wie das Doppelbett, zwei nebeneinander montierte Einzelbetten, (Ehebett), das Hochbett oder das Stockbett. Meist ist noch ein sogenanntes Nachtschränkchen beigestellt oder anmontiert, zum Ablegen von Büchern, Uhren, Brille, Wecker etc., zum Aufbewahren von Taschentüchern, Verhütungsmitteln und anderem Bedarf. Auf diesem Schränkchen steht oft ein Nachttischlämpchen oder es wird mit dem Schalter in Griffweite an der Wand neben dem Bett ein sogenanntes Nachtlicht installiert.
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Ein Klappbett, auch Schrankbett genannt, kann tagsüber hochgeklappt werden und ähnelt dann in der Gestaltung einem Schrank. Das Bettzeug wird hierfür mit Riemen festgebunden. Häufig sind Klappbetten in Schrankwände integriert. Vorteile sind die Platzersparnis und eine ansprechendere Optik in kombinierten Wohnschlafzimmern. Wegen der schlechteren Luftzirkulation sind aber nicht alle Matratzenarten verwendbar. Weiterhin benötigen Klappbetten eine feste Verankerung in der Wand, weil sie mit starken Federn ausgestattet sind, um das Hochklappen zu erleichtern und das hochgeklappte Bett sicher in der Position zu halten.
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Das kleinste Doppelbett ist das französische Bett mit 1,40 m Breite, gefolgt vom Queen size bed, welches eine Breite von 1,60 m hat und nur aus einer durchgehenden Matratze besteht. Das nächstgrößere ist das 1,80 m oder 2 m breite King size bed. Die breiten Varianten werden oft mit zwei Matratzen ausgestattet, so dass zwischen ihnen eine Lücke entsteht, die sogenannte „Besucherritze“, in Süddeutschland auch Gräbele oder Gräbale genannt. Diese Besucherritze kann mit einem T-förmigen, 15 bis 25 cm breiten Schaumstoffstück gefüllt werden, welches als Liebesbrücke, Ritzenfüller, Matratzenkeil oder Doppelbettbrücke bezeichnet wird. Betten mit einer durchgehenden Matratze werden auch als Grand lit (auch Grandlit geschrieben) bezeichnet. Eine bestimmte Breite ist mit dieser Benennung nicht verbunden.
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Das Boxspringbett kommt ursprünglich aus Amerika, weshalb es auch „amerikanisches Bett“ genannt wird. „Box“ heißt hier Kiste oder Kasten und „spring“ Feder. Es besteht aus einem Federkasten, der auf Füßen steht, auf denen eine Matratze und teils ein Topper liegt.
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Das Himmelbett ist ein Bett, über dem – meist an verlängerten Bettpfosten – ein Baldachin, der so genannte Betthimmel oder Himmel, angebracht ist und so fast zu schweben scheint. Der Baldachin besteht in der Regel aus textilem Material, manchmal aber auch aus Holz oder anderem Material. Der Baldachin wird teilweise durch seitliche Vorhänge ergänzt, so dass ein intimer und thermisch geschützter Raum entsteht. Aufgrund dieser Eigenschaft war das Himmelbett im Mittelalter mit seinen oft schlecht beheizten Räumen sehr verbreitet. Ähnlich wie im Alkoven wird nicht nur die Wärme gehalten, sondern es werden auch Mücken durch die Vorhänge abgehalten.
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Das Hochbett ist ein Bett, dessen Liegefläche deutlich über dem Fußboden liegt, so dass der Raum darunter als Wohnbereich oder Stauraum genutzt werden kann. Auch Betten, die sich in einer Nische über dem Boden befinden, können als Hochbetten bezeichnet werden.
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Das Pflegebett unterscheidet sich vom normalen Bett durch seine (manuellen oder elektrischen) Verstellmöglichkeiten der Liegefläche und Liegehöhe. Die Liegefläche des Lattenrostes ist mehrteilig (mindestens 4 Teile). Jedes einzelne Teil kann nach Wunsch des Liegenden verstellt werden. Grundfunktionen: Rückenteil verstellen, Beinfläche verstellen, Gesamtsystem auf etwa 80 cm anheben (Arbeitshöhe in der Pflege). Damit kann es den Bedürfnissen eines bettlägerigen bzw. pflegebedürftigen Menschen angepasst werden. Dadurch wird auch die Pflege erleichtert. Seitengitter können das unbeabsichtigte Herausfallen verhindern.
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Eine besondere Form des Kinderbetts für Säuglinge ist das Stillbett, welches dem elterlichen Bett beigestellt wird. Es wird direkt an das Elternbett angestellt und befestigt, so dass die Matratze des Kinderbetts mit der des Elternbetts abschließt. Umgangssprachlich werden diese Betten auch als Babybalkons bezeichnet, da sie das Elternbett wie ein Balkon eine Wohnung um eine zusätzliche Fläche erweitern. Das Kind schläft in unmittelbarer Nähe der Eltern. Das ermöglicht der Mutter, ihr Baby in der Nacht zu stillen, ohne aufstehen zu müssen, zudem spürt das Kind die elterliche Nähe und schläft so in der Regel erheblich ruhiger als in einer Wiege. Der Babybalkon ist bei ausreichender Länge auch für Kleinkinder geeignet.
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Ein Wasserbett besteht aus einer Matratze, die mit Wasser gefüllt ist. Schon die alten Perser vor rund 3000 Jahren nutzen diese Form des Bettes. Sie füllten Säcke aus Ziegenhäuten mit Wasser, um darauf zu schlafen. Diese frühen Wasserbetten konnten kühlen, wenn sie mit frischem Quellwasser gefüllt wurden oder wärmen, wenn sie tagsüber in die Sonne gelegt wurden. Das Wasserbett wurde aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt. 1885 wurde das Wasserbett dann in Serie verkauft. Besonders wegen der medizinischen Wirkung des Wasserbettes, beispielsweise für Dekubituspatienten, wird das Bett von vielen Ärzten empfohlen. Wasserbetten werden meist elektrisch beheizt. Zweifel an den Vorteilen und Hinweise auf Schädlichkeit haben dazu geführt, dass die Nutzung von Wasserbetten wieder abnimmt bzw. auf Keramikheizungen gesetzt wird.

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