Pvc Platten

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Beim Verlegen wurden die Platten naturgemäß geschnitten, um sie den räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Zu diesem Zwecke wurde eine Reihe von spezifischen Werkzeugen verwendet, wie zum Beispiel Spezialmesser, Schlagschere usw. Mit diesen Werkzeugen wurde auf das Belagsmaterial sowohl eine scherende, als auch eine quetschende Beanspruchung ausgeübt, bei der naturgemäß die Möglichkeit einer Freisetzung von Asbestfasern bestand.
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Im Zuge eines im Jahre 1978 durchgeführten Forschungsprojektes des Battelle-Institutes im Auftrag des Umweltbundesamtes Berlin wurde die Emission von Asbestfasern aus Vinyl-Asbest-Platten aufgrund unterschiedlicher Beanspruchungen messtechnisch untersucht. Bei der dabei angewandten Mess- bzw. Auswertungsmethode handelte es sich um ein rasterelektronenmikroskopisches Verfahren, wofür es damals offenbar noch kein standardisiertes Verfahren gegeben haben dürfte. Es sind jeweils nur so viele Bildfelder ausgewertet worden, bis 44 lungengängige Asbestfasern, welche auch mittels energiedispersiver Röntgenmikroanalyse als solche identifiziert werden konnten, gefunden wurden, mindestens jedoch 20 Bildfelder.
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Andererseits jedoch gab es auch die mehrschichtig aufgebauten Beläge, bei denen die obere Verschleißschichte – in der Regel aus PVC – mit einer unteren Trägerschicht aus Asbest verbunden war. Diese asbesthaltige Trägerschicht, häufig als Belagsrücken bezeichnet, weist geringste Mengen an Bindemittel auf, besteht also nahezu aus reinem Asbest auf Chrysotilbasis (Weißasbest) und wäre der Struktur nach mit einer dünnen Asbestpappe vergleichbar. Man bezeichnete diese Beläge als „Cushion-Vinyl“-Beläge oder kurz CV-Beläge, da der Asbestrücken eine polsternde Wirkung aufwies.

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